Raum für Heilung
Homöopathie
Von innen heraus heilen
Die Homöopathie ist ein eigenständiges Heilverfahren und wurde von Dr. med. Samuel Hahnemann (1755 bis 1843) nach jahrzehntelanger Forschung begründet.
Schon Hippokrates (ca. 460 bis 370 v. Chr.) beschrieb sowohl das „Ähnlichkeitsprinzip“ (Homöopathie) als auch das „Gegensatzprinzip“ (Allopathie) in der Medizin.
Und auch Hieronymus Cardanus (1501 bis 1576) hielt es, wie viele Denker in der Medizingeschichte, für möglich, dass Krankheiten mit Substanzen geheilt werden könnten, die ähnliche Symptome bei Gesunden hervorrufen. Aber keiner untersuchte es systematisch und arbeitete es aus.
Erst Samuel Hahnemann fand Belege für dieses Konzept und formulierte es als ein allgemeingültiges Prinzip für ein eigenständiges, systematisches Heilverfahren, der Homöopathie.
Homöopathie kann bei akuten und chronischen Erkrankungen, aber auch bei unklaren Störungen des Befindens oder lebensbeeinträchtigendem Verhalten eingesetzt werden und dabei unterstützen, die körpereigene Selbstregulation wieder anzuregen und Heilprozesse einzuleiten.
Der Mensch und sein Leben werden dabei als Ganzes betrachtet und seine gesamte Lebenssituation in die Behandlung mit einbezogen. Es geht also sowohl um eine homöopathische Arznei als auch um die Lebensgestaltung.
Die homöopathische Arznei wird nach einem sehr ausführlichen Erstgespräch, der Anamnese, genau zu den individuellen Beschwerden passend ausgewählt.
Die Arzneien sind in ihrer Wirkung geprüft und werden nach exakten Gesetzmäßigkeiten und in der Dosierung immer der individuellen Empfindlichkeit angepasst.
Deshalb haben homöopathische Arzneien bei richtiger Anwendung keine schädlichen Nebenwirkungen.
Das homöopathische Prinzip, „Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln“ (Similia similibus curentur), besagt, dass zur Behandlung von Krankheiten Arzneien eingesetzt werden, die bei einem Gesunden die zu behandelnden Beschwerden hervorrufen kann.
Je besser die Selbstregulation eines Menschen funktioniert, desto gesünder ist er.
Homöopathische Arzneien regen die Selbstregulation und damit die Selbstheilungskräfte an.